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Schwenksitz

Bei solchen Schwenksitzen wird der Sitz nach außen geschwenkt und auf der Schiene nach außen gezogen. Diese Möglichkeit ist bei zweitürigen Fahrzeugen besser zu verwirklichen (bei 4-türigen Fahrzeugen ist der Türausschnitt häufig zu klein).

Das Problem ist natürlich das Umsetzen und die Beine des Behinderten.

Quelle: www.mobilcenter.de

Rollstuhl als Sitz

Bei dieser Möglichkeit sitzt der Behinderte in einem Fahrzeugsitz, welcher beim Aussteigen auf ein Untergestell geschoben wird und dann als Rollstuhl verwendet werden kann. Eine sehr gelungene Lösung, da der Behinderte auf seinem Sitz  bleibt und nicht umgesetzt werden muß.

Quelle: www.mobilcenter.de

Transfersitz

Unter Transfersitz versteht man, dass der Behinderte mit dem Rollstuhl in das Fahrzeug mittels einer Rampe gefahren wird und anschließend auf den regulären Sitz (Beifahrer-oder Fahrersitz) umgesetzt wird.

Auf diesem Bild sind im Hintergrund der Rollstuhl und im Vordergrund die Rampe zu erkennen.













Der Sitz wird nach hinten gezogen, der Patient wird umgesetzt und anschließend in die reguläre Stellung des Beifahrersitzes gebracht. Dadurch sitzt der Fahrgast im normalen Sitz. Besserer Sitzkomfort, sicher und kann mit dem normalen Rückhaltesystem gesichert werden (Sicherheitsgurt).

Befestigung des Rollstuhls im Fahrzeug

nullMuß man in seinem Rollstuhl im Fahrzeug fahren oder mitfahren sind einige Dinge zu beachten. Die Frage dabei ist immer wieder: Wie ist der Rollstuhl richtig gesichert? Weiter oben habe ich versucht den Kraftknoten zu beschreiben. Nach wie vor ist der Kraftknoten das sicherste Mittel um einen Rollstuhl im Fahrzeug zu befestigen. Im oberen Bild ist die Befestigung dargestellt. Mit den Retraktoren kann man den Rollstuhl richtig fest zurren.

Warum erwähne ich immer wieder den Kraftknoten?
Habe ich keinen Kraftknoten, so wird der Rollstuhl dort befestigt wo man am besten hinkommt. Ob dies der sicherste Ort der Befestigung ist sei dahingestellt. Selbverständlich muß der Rollstuhlfahrer mit einem Sicherheitsgurt gesichert werden (damit ist nicht der Gurt des Rollstuhls gemeint). Gut wäre der Dreipunktgurt des Fahrzeugs, dies ist häufig auch möglich.

die Kopfstütze für den Rollstuhl

Kopfstütze nicht vergessen (diese ist vorgeschrieben).

Hier ein Kopfstütze in Einzelteilen.

www.ottobock.de





























Hier eine Kopfstütze die an einen Rollstuhl angebaut ist. Kein Rollstuhl wird dadurch beschädigt! Sie wird an den Rohren der Rückenlehne bzw. der Schiebegriffe befestigt.

Jetzt folgt noch ein Verwaltungsakt:

Denn: Jetzt muss in der Zulassungsbescheinigung der Zusatz gemäß StVZO § 35 a eingetragen werden.

Übrigens: Gemäß § 5 Abs.6 GebOSt kann man von den Gebühren für die Begutachtung befreit werden!


Es muß geklärt werden ob dies der Umbauer macht oder nicht.


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