Sie sind hier » Startseite » Oldtimer » Der Käfer

Die Karosserie

Die Karosserie, ist was die Blecharbeiten anbelangt, weitestgehend fertiggestellt. War gar nicht so einfach. Aber damit habe ich auch nicht gerechnet. Die Türen passen. Trotz massivster Einschnitte (in die Karosserie). Bisher bin ich eigentlich sehr zufrieden.

Die Wagenheberaufnahme

Unschwer kann man die Schraubenkante sehen. Schon mehrfach zugemacht. Übrigens hier war ein Hartlötspezialist am Werk. Im Bereich Bodenblech wie auch am Unterholm war vieles hartgelötet.

Der Rahmen

Der blanke Rahmen. Ohne Bodenblech sieht es schon eigenartig aus. Das Bodenblech wurde herausgetrennt. Die alten Schweißpunkte verschliffen und wieder neu eingesetzt. Die Sitzschiene bleibt erhalten. Dabei wird gleich die gesamte Bodengruppe gereinigt.

Das Bodenblech

Bei genauerem hinsehen, kann man die Durchrostungen im Bereich der Batterie und der Wagenheberaufnahmen erkennen. Hier ist nicht mehr viel zu retten.

Rahmen

So soll die Sache am Schluß aussehen. Das Bodenblech wurde herausgetrennt und dann wieder eingeschweißt.

Vorderachse

Die Vorderachse.
Zunächst wurde die Vorderachse komplett zerlegt.
Das heißt auch die Federstäbe ausgebaut, was einige Probleme aufwarf. Denn der untere Federstab war durch Rosteinwirkung ziemlich fest. Nach einigem probieren gings dann doch. Alles gereinigt und dann wieder zusammengebaut. Vollständigkeitshalber muss gesagt werden, die Traggelenke wurden mittels Hammer ausgeschlagen und neue in einer Werkstatt eingepreßt. Selbstverständlich werden alle Verschleißteile wie hier die Traggelenke erneuert. 

Lenkung

Die Lenkung das heißt das Lenkgetriebe wurde zerlegt, neu gefettet und abgedichtet. Die Hardyscheibe natürlich erneuert. Die Spurstangenköpfe und die linke Spurstange erneuert. An der linken Spurtange wurde wohl schon oft hantiert, so dass diese ausgewechselt werden musste.

Bremse

Die Bremse wurde komplett erneuert. Das heißt:
Bremsbeläge, Radbremszylinder und Bremstrommel neu. Und damit natürlich auch die Radlager erneuert.










Die Bremse an der Vorderachse ist fertig. Ich vergaß die Bremsschläuche sind natürlich auch neu.
In der Zwischenzeit ist der Hauptbremszylinder(neu) eingebaut. Jetzt werden die Bremsleitungen erneuert. Schön dass es Meterware gibt.

Hinterachse

Die Hinterachse liegt auf der Werkbank und wird nun zerlegt.
Dazu später mehr.












Jetzt muß ich eine kurze Episode erzählen.
Das Getriebe wurde zerlegt, gereinigt und ich fing an es wieder zusammenzubauen. Natürlich mit neuen Dichtungen usw. Dichtungssätze gibt es an jeder Ecke für diese Getriebe. Mir fiel nur auf, dass überall die Papierdichtungen, wie auch die inneren Dichtringe, vorhanden sind. Aber die äußeren Dichtringe für das Lagerschild Achsrohr nirgends zu sehen war. Eine kurze Recherche ergab, dasss eine Firma diese Ringe hat. Bestellt, kurz darauf geliefert, aber falsch. Es waren wieder die inneren O-Ringe. Der Händler erklärte er hat eine ganze Lieferung erhalten und alle falsch. Nirgens sind diese Ringe zu erhalten.



Das Getriebe wie auch das Ausgleichgetriebe können mit herkömmlichen Mitteln nicht zerlegt werden. Man benötigt dazu Sonderwerkzeuge von VW. Ich werde mit meinen Mitteln die Lager und Gangräder prüfen. Ich gehe nicht davon aus dass hier etwas beschädigt ist. Mir geht es im wesentlichen auch nur um die Abdichtung.
















Eine lange Suche ergab, dass ein Porsche-Händler in USA diese Ringe hat. Die Ringe bestellt. Eine E-Mail besagt, dass er diese Ringe beim Hersteller bestellen muß. Banges warten. Heute wurden die Ringe geliefert- und es sind die richtigen. Das eigenartige ist: Auf dem Tütchen steht: Made in Germany. Das verwundert einen doch ein bischen. Jetzt habe ich 4 Ringe, benötige nur zwei.
Bestellung war am: 26.01.2011
Lieferung: 23.02.2011
Lieferant: www.autoatlanta.com

Jetzt kann es endlich wieder weiter gehen, denn das Getriebe ist nahezu fertig nur die Achsrohre müssen noch montiert werden.


Das Getriebe ist fertig und eingebaut.
Die Bremse komplett erneuert, bis auf die Handbremsseile. Denn diese sahen noch sehr gut aus, wurden gefettet und wieder eingebaut. Nun nimmt der Rahmen wieder Form an.
Die Ölfüllung, hier kommt die nächste Überraschung. Geht man in eine Fachwerkstatt und fragt nach Hypoidöl, so staunte mein Gegenüber. Aber in einer LKW Werkstatt gibt es das Öl .

Motor

Der Motor ist teilweise zerlegt. Es handelt sich um einen Austauschmotor. Der aber nicht lange gelaufen sein dürfte. Aufgefallen ist mir, dass unter der Halteschraube des Schwungrades zwei Unterlegscheiben vorhanden waren. Dies hatte zur Folge, dass die Schraube mit der Mitnehmerscheibe Berührung hatte. Ferner wird wohl noch ein Problem sein, die Stehbolzen aus den Zylinderköpfen rauszuschrauben. Denn das war so festgerostet, dass die gesprengten Muttern das Gewinde nicht loslassen wollten. Also wird nichts anderes übrigbleiben als erneuern. Aber bisher sah alles gut aus.




Hier der Kurbeltrieb. Wie oben schon beschrieben, sieht die Sache recht gut aus. Der Motor ist noch nicht viel gelaufen. Die Maße der Kurbelwelle wie auch Nockenwelle weisen keinen Verschleiß auf. Das heißt, ich werde die Nockenwellenlager erneuern. Die Kurbelwellenlager bleiben. Die Nockenwellenlager auch nur deshalb weil ich die Ventile einschleifen möchte. Um kein Risiko einzugehen, werde ich die Lager erneuern.

Kurbeltrieb

Teil der Innereien des Motors. Der Motor ist also komplett zerlegt. Nun wird alles gereinigt. Die Ventile werden neu eingeschliffen, deshalb auch Nockenwellenlager erneuert.

Motor2

Sieht doch schon wieder aus wie ein Motor. Es wurden sämtliche Dichtungen erneuert und wieder zusammengebaut. Jetzt geht es an die Verblechung. Die ganzen Bleche der Kühlung werden gereinigt, teilweise erneuert. Natürlich werden die Wärmetauscher erneuert.

Generator

Beim Bearbeiten des Gebläsekastens fiel auf dass der Generator sehr laut ist. Deshalb wurde der Generator zerlegt, die Lager ausgebaut. Nun geht es darum neue Lager zu besorgen.






Das sind die Lager. Gemäß Internet sind diese Lager auch in Wäschetrocknern zu finden. Toll.

Motor

Der Motor ist einbaufertig. Es wurden alle Verschleißteile erneuert. Den Motor werde ich demnächst an den Rahmen anbauen um einen Probelauf durchzuführen. Ich habe aber keine Bedenken.

Motor läuft

Der Motor hat den Probelauf bestanden. Der Motor wurde in den Rahmen eingebaut. Der Startversuch war gar nicht so schlecht. Der Vergaser wurde noch bei laufendem Motor nachreguliert, aber sonst alles in Ordnung. Das schöne daran, der Motor ist schön dicht. Zunächst einmal mußte das Ölsieb nachgezogen werden, aber sonst ist alles in Ordnung. Auch nach weiteren Start versuchen lief der Motor sofort. Ein schöner Erfolg.



All Rights Reserved by Arnold Kappel Urlaub im Rollstuhl - Oldtimer - Kraftkonten